Schlechtes Wetter in Dänemark und trotzdem aktiv sein

Schlechtes Wetter in Dänemark

Wenn es draußen regnet oder stürmt, dann braucht man auch mal eine trockene Alternative. Leider ist schlechtes Wetter in Dänemark von Herbst bis Frühjahr gar nicht so selten. Zum Glück muss man dabei nicht darauf verzichten sich auszutoben. Es gibt ein vielfältiges Angebot wetterunabhängig aktiv zu sein. Wer darauf keine Lust hat, der kann natürlich trotzdem auf die vielen unterschiedlichen Museen zurückgreifen.

Unsere Kids wollen zum Beispiel zu jeder Jahreszeit schwimmen gehen. Im Sommer reicht dafür die Ostsee. Damit die kleinen nicht so schnell auskühlen haben wir kurze Neoprenanzüge besorgt. Mit diesen Shorties sind die Kleinen gar nicht mehr aus dem Wasser zu kriegen, selbst wenn dieses nur 17 ° Celsius hat. Alt Alternative haben wir für die warme Jahreszeit die Schwimmbecken von Campingplätzen für uns entdeckt. Um Campingurlauber anzulocken, haben einige ein Schwimmbad gebaut. Meistens gibt es sogar ein separates Kleinkinderbecken und eine Wasserrutsche. Als externer Besucher muss man zwar einen Eintritt bezahlen, dieser hält sich aber meistens in Grenzen.

Schlechts Wetter in Dänemark und wir gehen schwimmen

Ausreichend Möglichkeiten zum Schwimmen im Sommer bietet Dänemark also. Dasselbe gilt für die kalte Jahreszeit und für schlechtes Wetter in Dänemark. Spaßbäder, wie man sie aus Deutschland kennt, sind sehr selten und haben einen hohen Eintritt. Sie befinden sich in der Regel innerhalb von einem Ferienresort, welches auch zahlende Tagesbesucher aufnimmt. Sehr weit verbreitet sind aber öffentliche Schwimmhallen. Selbst kleine Ortschaften haben eine eigene Svømmehal. Hier sind die Öffnungszeiten aber gewöhnungsbedürftig. Schulen und Sportverein genießen Vorrang und so kann es sein, dass man nur an wenigen Tagen und zu bestimmten Zeiten als normaler Besucher schwimmen gehen kann.

In den größere Orten wie Kolding oder Randers gibt es moderne Schwimmbäder, die den deutschen Spaßbädern schon sehr nahe kommen. Uns ist aufgefallen, dass es dort auch immer einen Bereich für Kleinkinder gibt. Schon für die Kleinsten wird eine spannende Umgebung für erste Erfahrungen mit dem Element Wasser geschaffen. Dazu gehört in jedem Fall auch eine große Auswahl an Spielzeugen. Rutscheautos und Boote dürfen selbstverständlich mit ins Wasser genommen werden.

Wir waren jetzt schon mehrmals im Schwimmbad von Kolding, dem Slotssøbadet. Dieses ist sehr schön aufgeteilt. Besonders der Wasserspielplatz gefällt unseren Kindern. Auch sind sie dort das erste Mal vom Sprungturm gesprungen. Dieser ist grundsätzlich geöffnet, was wir in Deutschland selten erlebt haben. Weil Kolding für uns immer ein guter Ort für eine größere Pause auf dem Weg in den Urlaub ist, haben wir dort auch schon auf dem Weg nach Dänemark eine aktive Pause gemacht.

Ein Tag in einem dänischen Spieleland

Überall werden in Dänemark die Flyer von den Freizeitparks, Zoos und den Spieleländern verteilt. Wir waren da erst skeptisch, weil man in Deutschland sehr viel Geld loswird, wenn man einen Tag im Hüpf- oder Spieleland verbringt. Das ist in Dänemark anders. Zumindest ist das unsere Erfahrung nachdem wir an vier Orten in einem legeland waren. Mit dem Bezahlen des Eintritts sind sämtliche Aktivitäten kostenlos. Man kann elektrische Autos fahren, Air Hockey Spielen oder die guten alten Spielautomaten spielen. Letzteres nutzen vor allem die großen Geschwister und natürlich Mama und Papa. Da man nicht ständig Münzen für elektrische Geräte einwerfen muss, relativiert sich der Eintrittspreis von 80 bis 100 Kronen pro Person schnell.

Noch besser hat uns gefallen, dass wir in drei von vier Spielländern unsere Verpflegung selber mitnehmen durften. In Deutschland ist das unvorstellbar. Mit Brötchen, Süßigkeiten und ausreichend Getränken wird das Urlaubsbudget geschont. Vor allem wenn man dadurch die teuren dänischen Preise für Süßigkeiten und Limo sparen kann. Der eigene Picknickkorb ist ein echter Spartipp für Dänemark.

Unsere zwei persönlichen Favoriten sind das Bork Legeland in der Nähe von Bork Havn. Dieses befindet sich in einem umgebauten Bauernhof und das wird dort auch thematisch umgesetzt. Es gibt eine riesige Auswahl an Trettraktoren und Anhängern.

Unser absoluter Favorit ist das Jump-a-lot in Rødekro bei Aabenraa. Hier wurde eine alte Turnhalle sowie angeschlossenes Landschulheim umfunktioniert. Dieses Spielland ist dicht an der E45 und damit sehr gut zu erreichen.



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