Spartipps für Dänemark

Spartipps für Dänemark

Wir haben von unseren Nachbarn immer wieder das gleiche Vorurteil gehört. Dänemark ist so teuer, da wird man sein ganzes Geld los ohne dafür eine vernünftige Gegenleistung zu erhalten. Unsere Erfahrungen sind nach vielen Urlauben ganz anders. Man muss natürlich ein paar Spartipps für Dänemark beachten, aber diese lohnen sich dafür auch richtig. Dänemark wird aber nie zu einem Ziel für Billigurlauber werden und wir sind darüber auch ganz froh. Das Lohnniveau ist dort ein anderes als in den beliebten Urlaubsländern in Südeuropa. Das merkt man natürlich auch bei jedem Einkauf und auch daran, dass die Dänen gerne zum Einkaufen nach Deutschland fahren. Für die sind wir nämlich ein billiges Land.

Für den Einkauf lohnt es sich vorab die Wochenangebote zu vergleichen. Das geht am schnellsten über die Webseiten der einzelnen Discounter und Lebensmittelläden. Angebot fallen in Dänemark nämlich sehr viel großzügiger aus als wir es in Deutschland gewöhnt sind. Da kann es nämlich schon einmal vorkommen, dass man den zweiten Artikel fast geschenkt bekommt. Auch für Grundnahrungsmittel wie Milch, Butter und Brot gibt es fast jede Woche sehr gute Angebote. Da wir uns immer vor der Anreise anschauen welche Möglichkeiten wir zum Einkaufen in der Nähe unseres Urlaubsortes haben, schränkt das die Anzahl der Angebote natürlich ein wenig ein.

Seitdem die deutschen Discounter Aldi und Lidl vermehrt in Dänemark Filialen eröffnen bietet sich eine grundsätzliche günstige Möglichkeit zum Einkaufen. Aus dem eigenen Vergleich und Gesprächen mit Dänen wissen wir, dass dort fast alle Lebensmittel günstiger sind. Man findet auch eine Vielzahl von vertrauten Produkten aus Deutschland. Es wird nämlich ein Großteil der Waren aus unserer Heimat gen Norden gebracht. Auf Lebensmittel Made in Denmark muss man leider weitestgehend verzichten.

Essen gehen: Spartipps für Dänemark

Der Besuch eines Restaurants in Dänemark geht schnell ins Geld. Pro Person 50 Euro auszugeben für eine Hauptspeise und ein Getränk ist keine Schwierigkeit. Die Restaurantrechnung klein zu halten ist dabei ganz einfach. Entscheidend ist hierfür nämlich die Uhrzeit. Sehr viele Restaurants haben eine Mittagskarte. Diese unterscheidet sich bei den Steakhäusern kaum von der Abendkarte, außer im Preis. Was abends für mehr als 200 Kronen angeboten wird, gibt es mittags für 79 Kronen als Mittagsangebot. Ein Unterschied in Qualität oder Menge haben wir nicht feststellen können. Darum weichen wir von unserer Gewohnheit abends essen zu gehen ab, wenn wir in Dänemark sind. Bessere Spartipps für Dänemark, die garantiert funktionieren gibt es nicht.

Übrigens kann man auch beim dänischen Fast-Food richtig sparen. Die Preise für Hotdogs in allen Varianten liegen inzwischen fast überall bei 30 Kronen pro Stück. Wer nicht auf einen Hotdog verzichten möchte, der kann diese für ein Drittel des Preises in den Bistros von Bilka und Føtex bekommen. Zumindest den Frank Hotdog. Auch die anderen Varianten und das Softice sind dort sehr viel günstiger. Unsere Dänemarkkids bekommen deshalb ihr geliebtes Softice oder einen Slushy direkt nach dem Einkauf. Das schon die Urlaubskasse.

Auch bei der Unterkunft kann man sparen

Wer flexibel bei der Urlaubsplanung ist, der kann viel Geld sparen. Oft sind es nur ein oder zwei Wochen zwischen Hochsaison und niedrigpreisiger Nebensaison. Diese beginnt in manchen Jahren schon im August. Die Dänen selbst haben nämlich im Juli Urlaub. Eine große Hilfe bei der Suche nach einer günstigen Ferienunterkunft sind Vergleichsseiten, die die Ferienhäuser mehrerer Anbieter im Angebot haben.



Jahreskarten sind sehr günstig

In den Freizeitparks und Museen gibt es fast immer auch eine Jahreskarte. Teilweise ist diese wirklich 1 Jahr ab Kauf gültig und bezieht sich nicht auf ein Kalenderjahr. Zwischen den Museen bestehen oft Kooperationen, die Rabatte an anderer Stelle bieten. Wer mehrmals im Jahr in Dänemark ist, der sollte eine Jahreskarte in Betracht ziehen. Die rechnet sich meistens schon ab dem zweiten Besuch. Die Kinder freuen sich garantiert über einen zweiten Besuch im Aquarium und man hat dadurch eine weitere Option für schlechtes Wetter. Erneuter Eintritt fällt nicht an, was die Urlaubskasse schont.

Sparen kann man in allen Attraktionen auch beim Essen. Dieses wird zwar vor Ort angeboten, es ist aber üblich sich einen Picknickkorb zu packen. Für den Verzehr werden eigene Bereiche vorgehalten. Und zwar nicht irgendwo im Keller, sondern gut erreichbar und schön gestaltet. Für Dänen ist es nämlich ganz normal sich Verpflegung mitzunehmen. Als Urlauber kann man es ihnen nachtun und so das Geld für Pommes und Co. sparen.

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